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FACHAUSBILDUNG FÜR KAFFESCHENKER

Der Markt im Wandel

Der Kaffeemarkt, der nach dem EU-Beitritt Ungarns immer offener wird, unterliegt auch in dem Sektor HoReCa einem immer verschärfteren Konkurrenzkampf. Die Teilnehmer dieser Branche müssen sich auf die Erscheinung neuer Konkurrenten vorbereiten. Neue Kaffeesorten und neue Einheiten der Gaststättengewerbe kommen auf den Markt. Die Ansprüche des Absatzmarktes, der Gäste sind zugleich in Bezug auf die Kaffeeauswahl und die Qialität des Espresso-Getränkes höher geworden.

In der neuen Marktsituation können die Gastwirte nur durch die Qualitätsverbesserung der Produkte und die Erweiterung der Auswahl ihre Position bewahren und verstärken. Um die Möglichkeiten des Kaffeeabsatzes zu nutzen, braucht man Grundstoffe von hoher Qualität, richtig instandgehaltene Maschinen und ein gut vorbereitetes Personal. Die Qualität der zubereiteten Produkte hängt weitgehend von der Arbeit des Gastwirtes ab.

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Die Gastronomie hat einige besondere Bereiche, die die Gäste in Ungarn lange vermissen mussten. Zum Beispiel die Welt der Weine und der Cocktails wartete bis zu den 90er Jahre darauf, neu entdeckt zu werden. Damals tritten die Experten der Weine, dh. die Sommelier und die der Cocktails, d.h. die Mixer auf. In den letzten Zeiten wird über die Baristen, d.h. die Experten des Kaffes, immer öfter gesprochen.

Das Wort "Barista" stammt aus der Italienischen und bedeutet schlicht und einfach jemand, der an der Bar arbeitet. Der Espresso-Kult, der sich in den U.S.A. in den 70er-80er Jahren entfaltete, verlieh plötzlich einen hohen Rang denen, die viel von dem Kaffee und der Technologie des Espresso verstanden. Seit dann wird die Servierfachkraft weltweit Barista genannt, der in der Technologie des Espresso und der Zubereitung der Espresso-Getränke bewandert ist.

Der Beruf des Baristi kann zugleich mit dem Beruf des Mixers und des Sommeliers verglichen werden. Der Mixer arbeitet hinter der Bar und mischt Getränke, er geht mit den Gästen weitgehend direkt um. Der Sommelier kennt die Herkunft der verschiedenen Weinsorten, ihre Bearbeitungsverfahren und berät die Gäste den passenden Wein zu ihrer bestellten Speisefolge auszuwählen. Die Arbeit des Baristi ist der Arbeit des Mixers ähnlich, sein Wissen über den Grundstoff ist mit dem Wissen des Sommeliers zu vergleichen. Der Barista verfügt auch über technische Kenntnisse, denn er arbeitet oft mit mehreren Kaffeemühlen und hochleistungsfähigen Kaffeemaschinen. Daneben soll er häufig auch die Aufgabe des Verkaufs an der Bar übernehmen.

Der Beruf des Baristi war zwar in einer anderen Form, sogar vor mehr als 100 Jahren in Ungarn bekannt. Damals wurde Budapest als Café-Stadt genannt, gab es auch in Ungarn Kaffeeschenker-Ausbildung, die langjährige Praxis erforderte. Heute ist es - auf Grund der internationalen Trends - mit Recht zu hoffen, dass die Renaissance der Cafés und Kaffehäuser wieder bevorsteht. In Ungarn, wo die Kaffehaus-Kultur jahrhundertealte Tradition hat und wo das Erlebnis des Café-Besuchs wieder entdeckt wird, wird die Arbeit des Baristi in der Gaststättengewerbe bald unerlässlich.